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BIOnord Länge der nächsten Messe noch offenErstmals fand die BioNord in Hannover in diesem Jahr an anderthalb Tagen statt. Die Meinungen der Aussteller hierzu waren durchaus geteilt. Dennoch war die Stimmung gut, und im Vergleich zum Vorjahr konnten die Veranstalter wieder einen Zuwachs an Ausstellern und Besuchern verzeichnen. //nab
Kritik an der Verlängerung vor allem von AusstellernDiese Meinung wurde allerdings nicht von allen geteilt, viele Aussteller sehnten sich nach der eintägigen Messe zurück. Ein Grund hierfür sind die höheren Kosten – etwa für Hotel und Verpflegung – die bei dem längeren Aufenthalt anfallen. Und ob sich der Aufwand tatsächlich gelohnt hat, wurde angesichts der oftmals leeren Gänge am Samstag vielerorts bezweifelt. So bekam Matthias Deppe vom Veranstalterteam seither zahlreiche E-Mails, in denen sich Aussteller eindeutig für eine Rückkehr zur eintägigen Messe aussprechen, wie er sagt. "Wir wollen, dass die Messe möglichst allen gerecht wird", so Deppe. "Auch den Besuchern." Und die hätten sich in der Vergangenheit mehr Zeit für Kontakte und Gespräche gewünscht und die Verlängerung der BioNord sehr begrüßt. Nun stehen Deppe und sein Team vor der Aufgabe, eine Balance zu finden, "die von allen wertgeschätzt wird", erklärt der Organisator. Zunächst werden deshalb Mitte November Fragebögen an die Aussteller verschickt, um die Wünsche zu analysieren. Dann erst entscheidet sich, ob die Regionalmessen BioSüd und BioNord im kommenden Jahr ein- oder anderthalbtägig stattfinden werden. Auch wenn der Besucherstrom am ersten Ausstellungstag etwas schleppend in Gang kam, konnte die BioNord auch in diesem Jahr einen Anstieg der Besucherzahlen verzeichnen: Mit 4 100 kamen 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr – ein neuerlicher "Entwicklungsschub", wie Matthias Deppe zufrieden feststellt. Noch positiver fällt die Bilanz bei den Ausstellern aus. Mit 434 waren es immerhin 20 Prozent mehr als 2010, die auf rund 10 000 Quadratmetern ihre Produkte präsentierten. "Das ist eine Bestätigung, dass wir uns auf einem guten Weg befinden", so Deppe. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen nicht nur die rund 560 Neuheiten, die an einem eigenen Stand präsentiert wurden. Deutlich wurde, dass auch Faktoren wie Design, soziales Engagement, Vermarktung, Verbreiterung und Vertiefung des bestehenden Sortiments immer wichtiger werden. BNN-Fachtag zu Ausbildung und QualifikationDas Forum der Messe nutzten auch BNN Herstellung und Handel sowie BNN Einzelhandel, um ihren gerade verabschiedeten Rahmenlehrplan "Zusatzqualifikation Naturkost und Reformwaren" vorzustellen. Außerdem wurden die Ausbildungskonzepte verschiedener Unternehmen der Branche vorgestellt. Anschließend entwickelten verschiedene Arbeitsgruppen Vorschläge, wie die neue Zusatzqualifikation regional bei den jeweiligen IHKs verankert werden kann. "Der BNN-Fachtag passte sowohl konzeptionell als auch thematisch sehr gut in den Rahmen der Messe", resümiert auch Matthias Deppe. Ebenfalls viele positive Rückmeldungen gab es auf die Abendveranstaltung, mit der der erste Messetag abschloss. Hatten die Veranstalter zunächst mit 500 Besuchern gerechnet, waren es schließlich 650. Und hätte der Platz ausgereicht, wären es wohl noch viel mehr geworden. "Eine solche Veranstaltung ist natürlich nur im Rahmen einer anderthalbtägigen Messe sinnvoll", so Deppe. Ob im kommenden Jahr auf der BioNord wieder am Samstagabend getanzt wird, das entscheidet sich erst gegen Ende des Jahres. |
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Bereits zum zweiten Mal präsentierte sich die BioNord an ihrem neuen Standort Hannover, doch zum ersten Mal hatten die Besucher anderthalb Tage Zeit, sich über die zahlreichen Neuheiten der Branche zu informieren. Ein Teil der Aussteller sah die Verlängerung der Messe durchaus positiv: Für einen Tag lohne sich der teilweise aufwendige Aufbau der Stände kaum, zwei Tage entzerrten zudem den Besucherstrom deutlich und ließen mehr Zeit für intensivere Gespräche.
