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Unternehmen Alnatura gewinnt Nachhaltigkeitspreis
Die Jury begründet die Prämierung von Alnatura nicht nur mit dem Angebot von biologischen Lebensmitteln, sondern auch mit dem Engagement des Unternehmens hinsichtlich der „Lösung von aktuellen Nachhaltigkeitsherausforderungen“. Als Beispiele nennen die Juroren die Saatgut-Aktion mit Spenden an den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft sowie die Kampagne Vielfalterleben, eine Initiative für mehr Vielfalt und gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Für den sozialen Bereich betonte die Jury, dass Alnatura Kindern ermögliche, das ökologische Gärtnern ganz praktisch zu erleben, und lobte die „konsequente Kundenorientierung“. In der Jury wirken u.a. Prof. Dr. Klaus Töpfer (Exekutivdirektor Institute for Advanced Sustainability Studies, IAAS), Olaf Tschimpke (Präsident NABU), Max Schön (Präsident Club of Rome Deutschland), Dr. Jürgen Heraeus (Vorsitzender UNICEF Deutschland) und Prof. Dr. Maximilian Gege (Vorsitzender B.A.U.M.) mit. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die für uns Ansporn ist, unser gesamtes Tun noch nachhaltiger zu gestalten. Danken möchte ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Partnern, vor allem aber unseren Kunden: Denn sie ermöglichen uns seit über 27 Jahren, Sinnvolles für Mensch und Erde zu gestalten. Unsere ganz besondere Wertschätzung gilt unseren Bio-Bauern, die durch den ökologischen Landbau täglich einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagte Götz Rehn. Für Alnatura sei neben den klassischen drei Aspekten der Nachhaltigkeit noch eine vierte Dimension maßgeblich: die geistig-kulturelle Dimension, die dem ökologischen, sozialen und ökonomischen Handeln erst einen Sinn gibt. „Unser Denken bestimmt unser Handeln. Nur wer ganzheitlich denkt, kann die Welt nachhaltig gestalten. Diese Sinnbestimmung ist für uns die vierte Dimension der Nachhaltigkeit“, erläutert Rehn. So biete Alnatura zum Beispiel Seminare und Vortragsreihen für die Mitarbeiter und Partner, Theaterworkshops für die Lehrlinge oder Besichtigungen von Bio-Höfen für die Kunden. Ökologische Maßstäbe setze das Unternehmen nicht nur durch die Förderung des Öko-Landbaus, sondern auch bei der Gestaltung der SuperNaturMärkte. Ein Beispiel sei die Senkung des Stromverbrauchs der Märkte durch technische Verbesserungen. Allein durch den Einbau von Türen an allen Kühlmöbeln habe Alnatura seit 2008 den Gesamtstrombedarf seiner Bio-Supermärkte jährlich um 15 Prozent reduzieren können. Bei neuen Filialen sorge innovative Technik dafür, weitere Einsparpotenziale zu nutzen: So sei zum Beispiel durch verbesserte Kompressoren und Lüftermotoren bei der Kühlsteuerung oder durch Einsatz von LED-Beleuchtung in den Kühlmöbeln anstelle von Leuchtstoffröhren der Stromverbrauch deutlich gesenkt worden. Ziel sei es, den ehemaligen, durchschnittlichen Bedarf von jährlich 240.000 Kilowattstunden pro Filiale auf einen Durchschnittswert von zukünftig 180.000 kWh zu reduzieren. Aktuell liege dieser bei 220.000 Kilowattstunden pro Markt. |
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