- | + Biohandel    online 13.10.2011

 

Bio-Markt

Aigner würdigt Ökolandbau als Erfolgsmodell

„Im Ökolandbau stecken große Innovations- und Wachstumspotenziale, von denen der Ökolandbau genauso wie die Verbraucher profitieren“, sagte Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner beim Besuch des Kräuter-Guts Dworschak, einem Nürnberger Familienunternehmen, dem Anfang des Jahres der Förderpreis „Ökologischer Landbau 2011“ verliehen wurde. Anlass der Visite war das zehnjährige Bestehen des nationalen Bio-Siegels, das knapp 4.000 Unternehmen - vor allem aus dem Bereich Handel und Verarbeitung – nutzen. 63.000 Produkte sind nach Angaben Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung inzwischen mit dem sechseckigen Label gekennzeichnet.

Prominenter Besuch auf dem Kräuter-Gut Dworschak (v.l.): Bio-Spitzenkoch Alfred Fahr, Dr. Michael Feld, ZDF-Sendung „Die Ärzte“, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, Gastgeberin und zweite Gewinnerin des Förderpreises ökologischer Landbau 2011, Tanja Dworschak und Bioland-Präsident Jan Plagge.

Deutschland ist innerhalb der EU der größte Absatzmarkt für Bioprodukte und steht weltweit nach den USA an zweiter Stelle. Rund ein Drittel der 17,9 Milliarden Euro, die in der EU mit Bioprodukten erwirtschaftet werden (ohne Export), gehen damit auf den deutschen Umsatz mit Biowaren zurück. „Die wachsende Bedeutung der Biobranche zeigt sich auch in der stetig zunehmenden Zahl der ökologisch bewirtschafteten Fläche und der ökologisch wirtschaftenden Betriebe“, so Aigner. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland von 21.942 Betrieben rund 991.000 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche ökologisch bewirtschaftet. Damit bewirtschafteten 7,3 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe rund 5,9 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche.

Mit dem „Förderpreis Ökologischer Landbau“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz werden seit dem Jahr 2000 ökologisch wirtschaftende Betriebe oder Zusammenschlüsse von ökologisch wirtschaftenden Betrieben ausgezeichnet, die innovative Leistungen in die Praxis ihres Betriebes eingebunden und umgesetzt haben oder eine besondere gesamtbetriebliche Konzeption nachhaltig verfolgen. Die Leistungen der Preisträger sollen auf andere Betriebe übertragbar sein und können damit zur Akzeptanz und Verbreitung des ökologischen Landbaus beitragen.

Weitere Informationen unter: www.foerderpreisoekologischerlandbau.de

 

Leserbrief Leserbrief schreiben


Die aktuelle Ausgabe des BioHandel

BioHandel

Nachrichten


Termine


Login / Registrieren

Passwortgeschützte SeitenMelden Sie sich an, damit Sie Zugriff auf die vollständigen Artikel und die BioHandel-Artikel haben.




leer