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Agro-Gentechnik Anhörung im Petitionsausschuss – noch keine Empfehlung
Zu Löwenstein wies den Ausschuss darauf hin, dass es sich bei der Agro-Gentechnik nicht um die klassische Pflanzenforschung handle, sondern um eine neue Technologie. Sie schaffe Organismen, die so in der Natur nicht vorkämen und bringe sie mit lebenden und offenen Systemen der Natur zusammen. Dadurch sei die Technik nicht beherrschbar und mögliche Schäden an Natur und Menschen nicht rückholbar. Der Petent benannte Mängel bei den Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen. So kämen Studien der Antragsteller zum Einsatz und nicht die der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Löwenstein forderte auch eine „fachliche Breite“ bei der Beurteilung der Risiken. Zum Beispiel sollten Gewässerkundler zugelassen werden und nicht nur Mikrobiologen. Außerdem fehle eine Analyse der Gefahren nach sozio-ökonomischen Kriterien. Die Zulassung für 26 anhängige Anträge zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen sollten ausgesetzt werden, empfahl zu Löwenstein dem Petitionsausschuss. Bislang seien eine Gen-Maissorte und eine Gen-Kartoffel zu gelassen. Für letztere gebe es keinen Markt, und der Mais werde in wichtigen europäischen Ländern wie Deutschland und Frankreich nicht angebaut. Er betonte, dass sich der Widerstand nur gegen die Agro-Gentechnik richte und nicht generell gegen die biotechnologische Forschung, die herausfinden wolle, wie Natur funktioniert. Die Debatte im Petitionsausschuss kann hier nachvollzogen werden. |
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