EU-Bio-Logo
Die EU-Kommission hat drei Entwürfe in die Endausscheidung für das neue EU-Bio-Logo geschickt. Bis 31. Januar 2010 können alle EU-Bürger online abstimmen, welcher Entwurf ab 1. Juli 2010 verpflichtend alle verpackten Bio-Lebensmittel in der EU zieren soll. Die drei Finalisten wurden von einer Jury mit mehreren hochrangigen Vertretern der Bio-Branche aus über 3.400 Entwürfen von Designstudenten ausgewählt.
Alle drei Entwürfe sind im üblichen bio-hellgrün gehalten und kommen, von der Kommission so gewollt, ohne Wortmarken wie Bio oder Eco aus. Eines zeigt ein stilisiertes Blatt aus einem Schrägstrich und zwölf EU-Sternen. Das zweite beschränkt sich auf die dicke weiße Außenlinie eines Blattes, die von der Form her an das o.k.-Häckchen bei der Korrektur schriftlicher Prüfungen erinnert. Das dritte Logo besteht aus einem hohen Rechteck mit einer stilisierten Kuh, Rübe, Apfel, darunter Wellen und senkrechte Striche, die wohl Wasser, Boden und Wachstum symbolisieren sollen.
Insgesamt erinnert es an sumerische Keilschriften. Möglich ist die Abstimmung derzeit nur auf der englischen Seite des Wettbewerbs. Seiten in den anderen EU-Sprachen sollen möglichst schnell folgen. Bis 9. Dezember hatten sich bereits über 20.000 Menschen an der Abstimmung beteiligt. Mehrfachabstimmungen über einen Rechner sind anscheinend möglich.
Über die Qualität der Entwürfe wird in der eigens eingerichteten Facebook-Gruppe „Create the new EU Organic Logo!“ bereits heftig debattiert. Die vorherrschende Meinung bringt Dajana Jentsch auf den Punkt: „Ich bin der Meinung, dass die Jury sich schon für ein Logo entschieden hat und deshalb haben die noch zwei total unbrauchbare daneben gesetzt. Das grenzt nicht nur an Betrug, sondern auch an totale Verarschung der Teilnehmer! Ich bin wirklich sehr enttäuscht vom Ablauf und vor allem vom Ausgang dieses Contests.“
Andere Teilnehmer der Diskussion, und vermutlich auch des Wettbewerbs, forderten die EU auf, auch die anderen, abgelehnten Logos zu veröffentlichen. Einige davon sind in der Rubrik Fotos bereits hochgeladen worden. Peinlich für die Kommission könnte der Vorschlag von Viviana Valenta werden: „Ich hoffe nur, dass manche aus Streik für das Schlechteste voten.“
Der Jury für die Vorauswahl gehörten neben Graphik- und Werbeexperten auch mehrere Vertreter der Bio-Branche an, darunter Elisabeth Mercier, die Direktorin von Agence BIO aus Frankreich,Urs Niggli, der Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) aus der Schweiz; Tom Václavík, Vorsitzender des Internationalen Bio-Einzelhandelsverbands ORA sowie Craig Sams, Vorsitzender der britischen Soil Association.
Bekanntgeben wird die EU den endgültigen Gewinner voraussichtlich im Frühjahr. Die Zeit für die Gestaltung eines neuen Designs, den Druck der Etiketten und die Lieferung der neuen Verpackungen bis zum 30. Juni 2010 sei knapp bemessen, kritisiert der BNN Herstellung und Handel. Er weist darauf hin, dass Hersteller, die vor dem 30. Juni 2010 ein neues Verpackungsdesign einführen, noch das alte EU-Gemeinschaftslogo verwenden dürfen. Das entsprechende Verpackungsmaterial kann dann noch bis zum 1. Januar 2012 aufgebraucht werden.
„Nestle oder BMW würden ihre Markenentwicklung keinem Design-Wettbewerb überlassen.“ Hanspeter Schmidt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Spezialist für EU-Recht klärt in einer Rund-Mail die Branche über Hintergründe auf, die zur Vorstellung der ungeeigneten EU-Öko-Logos geführt haben könnten. Hier sein Brief im Wortlaut: Sehr geehrte Damen und Herren, unter http://ec.europa.eu/agriculture/organic/logo/voting/voting_en.htm sehen Sie die drei Logoentwürfe, über welche die EU-Kommission seit gestern eine Online-Abstimmung durchführt. Wenn Sie keines der Logos gut finden, stimmen Sie mit NEIN, in dem Sie Ihre Meinung an info@organic-logo-competition.eu und Mariann.Fischer-Boel@ec.europa.eu senden. Die drei Logoentwürfe erfüllen meines Erachtens ihren Zweck nicht. Sie sagen nicht deutlich: „Dies ist ein Bio-Produkt“. Wenn die drei Logos verkleinert auf Produktpackungen wiedergegeben werden, sind sie nicht unterscheidungskräftig, weil man sie kaum erkennen kann. Wenn Sie mit keinem Logo einverstanden sind, stimmen Sie mit NEIN, in dem Sie eine E-Mail schicken: „The three organic draft logos put up for a public vote do not communicate that the product is organic. None of the three is destinctive when printed in small scale on packing. I vote NAY and reject all three. A new draft shall be proposed.” Warum dieser weitere Versuch der Logoentwicklung noch nicht zu einem guten Erfolg führte, versteht besser, wer die Sichtweise der Kommission nachvollzieht: „Seit Jahrzehnten klagt die Kommission über das soziale Legitimationsdefizit“, das sie in der zutreffend beobachteten Tatsache erkennt, „dass sich die europäischen Bürger nicht so sehr für „ihre“ Union interessieren und zumeist Negatives mit Brüssel assoziieren. Klärte man sie nur ausreichend auf, so ein verbreiteter Glaube in der Kommission, würde sich dies ändern“ (Ulrich Haltern, Europarecht - Dogmatik im Kontext; Tübingern 2007, unter Hinweis auf das Weißbuch „Europäisches Regieren“, S. 63, Rn. 114). Die Kommission sieht die Lösung für dieses Wahrnehmungsdefizit in der Entwicklung eines Erscheinungsbildes der Gemeinschaft im Sinne einer Corporate Identity. 1997 führte diese Sichtweise zu einem ungeeigneten Konzept der europaweit einheitlichen Kennzeichnung von Bio-Produkten. Im Dezember 2009 wiederholt die Kommission das gleiche Drama aus dem unverändert falschen Glauben, das werbewirksame Auftreten der Gemeinschaft sei wichtiger, als die wirklich professionelle Entwicklung eines tauglichen EU-Öko-Logos. Im Dezember 2009 sieht man vier runde Embleme mannshoch auf die Fensterscheiben am Eingang des Gebäude der Generaldirektion Landwirtschaft (AGRI) in der Brüsseler Rue de la Loi geklebt. Offenbar schätzt man diese Logos bei der Generaldirektion Landwirtschaft noch heute. Wegen ihrer fehlenden Unterscheidungskraft (distinctiveness) erlangten sie am Markt nie praktische Bedeutung. 1997 waren sie als Logo-Familie konzipiert worden, mit der die Kommission die Leistung der Gemeinschaft für die Qualität von Lebensmitteln kommunizieren wollte. Sie ließ die Logos dieser Familie so einheitlich konzipieren, dass nur Sachkenner sie auf Lebensmittelpackungen auseinander halten können. Alle diese Embleme sind rund mit Randzacken. Die Schrift auf dem Ring und die landwirtschaftlichen Symbole in der Mitte lassen sich kaum erkennen. Das Logo für Ökoprodukte (mit dem grünen Rand) ist dem Logo für die geschützten geographischen Herkünfte (mit dem roten Rand) sehr ähnlich. Anbieter von Ökoprodukten müssen deren Besonderheit und ihre Mehrleistung jedoch deutlich kommunizieren, um mit dieser Nachricht nicht in der Kakaphonie einer EU-Logo-Familie ganz anderer Werbeaussagen unterzugehen. Das EU-Öko-Logo aus dieser Familie hat daher kaum jemand benutzt. Die Ökobauern und Lebensmittelunternehmen sprachen sich schon bei der Entwicklung der Logofamilie 1997 vergebens gegen dieses Gleichmachen aus, denn aus der Sicht der Kommission stand der einheitliche Auftritt ihrer Qualitätsarbeit im Vordergrund. In der Revision der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 sah die Kommission eine Gelegenheit, dem Logo doch noch praktische Anwendung zu verschaffen. Seine Verwendung wurde für alle Biolebensmittel, mit Ausnahme der aus Drittstaaten importierten, zwingend festgeschrieben. Heute findet sich das Öko-Logo aus dem Jahre 1997 als Anhang XI der Verordnung (EG) Nr. 889/2008, und die Verwendungspflicht steht in Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 834/2007, allerdings gültig gemäß Artikel 42, 4. Satz, erst ab 01.07.2010, wie durch die Änderungsverordnung (EG) Nr. 967/2008 im September 2008 festgelegt. Die Kommission legte den Mitgliedstaaten einen für sie von einer Agentur entwickelten Entwurf im Dezember 2007 vor. Schon vor der Verabschiedung der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 hatten sich die Mitgliedstaaten von der Kommission zusichern lassen, das ungeliebte alte EU-Öko-Logo durch ein neues, unterscheidungskräftiges, noch vor dem Gültigwerden der Logoverwendungspflicht, EU-Logo von 1997 durch ein anderes, unterscheidungsfähiges Zeichen auszutauschen. Die entsprechende Verordnung zur Änderung des Anhang XIa erließ die Kommission dann doch nicht, weil sie von den interessierten Fachkreisen darauf aufmerksam gemacht worden war, dass das neue Logo dem Warenzeichen des deutschen Lebensmitteldiscounters Aldi für dessen Ökoprodukte zum Verwechseln ähnelte. Julien Monsnier, Mitglied des Kabinetts der Agrarkommissarin Fischer-Boel, wies als Redner in einer Konferenz der EU-Mitglieder der International Federation of Organic Movements (IFOAM) in Brüssel am Mittwoch der vergangenen Woche darauf hin, dass die Kommission nun die Entwicklung des Designs für das neue Logo sehr ernst („extremely serious“) genommen habe. Man habe einen Wettbewerb ausgeschrieben. Der Erfolg sei überwältigend gewesen, man habe 3.393 Entwürfe von Grafikstudenten erhalten. Nur diese hätten teilnehmen dürfen. Das sei ein toller Erfolg gewesen. Die Expertise von Europas führenden Designfachleuten sei bei der Auswahl von Logos herangezogen worden, die von der Kommission der Öffentlichkeit zu einer Abstimmung vorgestellt werden sollen. Außer den Studenten durfte niemand Entwürfe einreichen. Der Wettbewerb zielte eher auf die Förderung der Grafikausbildung und das gute Ansehen der Kommission an den Designhochschulen, als darauf, ein ökologisches Prüfzeichen zu entwerfen, das eindeutig als solches erkennbar sein würde. Solche Zeichen werden professionell in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Kognitionspsychologen, Textern, Grafikern und Markenrechtlern entworfen. Nestlé oder BMW würden ihre Markenentwicklung keinem Design-Wettbewerb überlassen. Wenn Sie ein anderes Logo, als eines von den drei vorgestellten wünschen, sollten Sie dies der Kommissarin und der Arbeitsgruppe Logo bei der Kommission schreiben. Hanspeter Schmidt Rechtsanwalt
Hanspeter Schmidt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Spezialist für EU-Recht klärt in einer Rund-Mail die Branche über Hintergründe auf, die zur Vorstellung der ungeeigneten EU-Öko-Logos geführt haben könnten. Hier sein Brief im Wortlaut:
Sehr geehrte Damen und Herren,
unter http://ec.europa.eu/agriculture/organic/logo/voting/voting_en.htm sehen Sie die drei Logoentwürfe, über welche die EU-Kommission seit gestern eine Online-Abstimmung durchführt. Wenn Sie keines der Logos gut finden, stimmen Sie mit NEIN, in dem Sie Ihre Meinung an info@organic-logo-competition.eu und Mariann.Fischer-Boel@ec.europa.eu senden.
Die drei Logoentwürfe erfüllen meines Erachtens ihren Zweck nicht. Sie sagen nicht deutlich: „Dies ist ein Bio-Produkt“. Wenn die drei Logos verkleinert auf Produktpackungen wiedergegeben werden, sind sie nicht unterscheidungskräftig, weil man sie kaum erkennen kann.
Wenn Sie mit keinem Logo einverstanden sind, stimmen Sie mit NEIN, in dem Sie eine E-Mail schicken: „The three organic draft logos put up for a public vote do not communicate that the product is organic. None of the three is destinctive when printed in small scale on packing. I vote NAY and reject all three. A new draft shall be proposed.”
Warum dieser weitere Versuch der Logoentwicklung noch nicht zu einem guten Erfolg führte, versteht besser, wer die Sichtweise der Kommission nachvollzieht: „Seit Jahrzehnten klagt die Kommission über das soziale Legitimationsdefizit“, das sie in der zutreffend beobachteten Tatsache erkennt, „dass sich die europäischen Bürger nicht so sehr für „ihre“ Union interessieren und zumeist Negatives mit Brüssel assoziieren. Klärte man sie nur ausreichend auf, so ein verbreiteter Glaube in der Kommission, würde sich dies ändern“ (Ulrich Haltern, Europarecht - Dogmatik im Kontext; Tübingern 2007, unter Hinweis auf das Weißbuch „Europäisches Regieren“, S. 63, Rn. 114).
Die Kommission sieht die Lösung für dieses Wahrnehmungsdefizit in der Entwicklung eines Erscheinungsbildes der Gemeinschaft im Sinne einer Corporate Identity. 1997 führte diese Sichtweise zu einem ungeeigneten Konzept der europaweit einheitlichen Kennzeichnung von Bio-Produkten. Im Dezember 2009 wiederholt die Kommission das gleiche Drama aus dem unverändert falschen Glauben, das werbewirksame Auftreten der Gemeinschaft sei wichtiger, als die wirklich professionelle Entwicklung eines tauglichen EU-Öko-Logos.
Im Dezember 2009 sieht man vier runde Embleme mannshoch auf die Fensterscheiben am Eingang des Gebäude der Generaldirektion Landwirtschaft (AGRI) in der Brüsseler Rue de la Loi geklebt. Offenbar schätzt man diese Logos bei der Generaldirektion Landwirtschaft noch heute. Wegen ihrer fehlenden Unterscheidungskraft (distinctiveness) erlangten sie am Markt nie praktische Bedeutung. 1997 waren sie als Logo-Familie konzipiert worden, mit der die Kommission die Leistung der Gemeinschaft für die Qualität von Lebensmitteln kommunizieren wollte. Sie ließ die Logos dieser Familie so einheitlich konzipieren, dass nur Sachkenner sie auf Lebensmittelpackungen auseinander halten können. Alle diese Embleme sind rund mit Randzacken. Die Schrift auf dem Ring und die landwirtschaftlichen Symbole in der Mitte lassen sich kaum erkennen. Das Logo für Ökoprodukte (mit dem grünen Rand) ist dem Logo für die geschützten geographischen Herkünfte (mit dem roten Rand) sehr ähnlich.
Anbieter von Ökoprodukten müssen deren Besonderheit und ihre Mehrleistung jedoch deutlich kommunizieren, um mit dieser Nachricht nicht in der Kakaphonie einer EU-Logo-Familie ganz anderer Werbeaussagen unterzugehen. Das EU-Öko-Logo aus dieser Familie hat daher kaum jemand benutzt. Die Ökobauern und Lebensmittelunternehmen sprachen sich schon bei der Entwicklung der Logofamilie 1997 vergebens gegen dieses Gleichmachen aus, denn aus der Sicht der Kommission stand der einheitliche Auftritt ihrer Qualitätsarbeit im Vordergrund.
In der Revision der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 sah die Kommission eine Gelegenheit, dem Logo doch noch praktische Anwendung zu verschaffen. Seine Verwendung wurde für alle Biolebensmittel, mit Ausnahme der aus Drittstaaten importierten, zwingend festgeschrieben. Heute findet sich das Öko-Logo aus dem Jahre 1997 als Anhang XI der Verordnung (EG) Nr. 889/2008, und die Verwendungspflicht steht in Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 834/2007, allerdings gültig gemäß Artikel 42, 4. Satz, erst ab 01.07.2010, wie durch die Änderungsverordnung (EG) Nr. 967/2008 im September 2008 festgelegt.
Die Kommission legte den Mitgliedstaaten einen für sie von einer Agentur entwickelten Entwurf im Dezember 2007 vor. Schon vor der Verabschiedung der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 hatten sich die Mitgliedstaaten von der Kommission zusichern lassen, das ungeliebte alte EU-Öko-Logo durch ein neues, unterscheidungskräftiges, noch vor dem Gültigwerden der Logoverwendungspflicht, EU-Logo von 1997 durch ein anderes, unterscheidungsfähiges Zeichen auszutauschen. Die entsprechende Verordnung zur Änderung des Anhang XIa erließ die Kommission dann doch nicht, weil sie von den interessierten Fachkreisen darauf aufmerksam gemacht worden war, dass das neue Logo dem Warenzeichen des deutschen Lebensmitteldiscounters Aldi für dessen Ökoprodukte zum Verwechseln ähnelte.
Julien Monsnier, Mitglied des Kabinetts der Agrarkommissarin Fischer-Boel, wies als Redner in einer Konferenz der EU-Mitglieder der International Federation of Organic Movements (IFOAM) in Brüssel am Mittwoch der vergangenen Woche darauf hin, dass die Kommission nun die Entwicklung des Designs für das neue Logo sehr ernst („extremely serious“) genommen habe. Man habe einen Wettbewerb ausgeschrieben. Der Erfolg sei überwältigend gewesen, man habe 3.393 Entwürfe von Grafikstudenten erhalten. Nur diese hätten teilnehmen dürfen. Das sei ein toller Erfolg gewesen. Die Expertise von Europas führenden Designfachleuten sei bei der Auswahl von Logos herangezogen worden, die von der Kommission der Öffentlichkeit zu einer Abstimmung vorgestellt werden sollen.
Außer den Studenten durfte niemand Entwürfe einreichen. Der Wettbewerb zielte eher auf die Förderung der Grafikausbildung und das gute Ansehen der Kommission an den Designhochschulen, als darauf, ein ökologisches Prüfzeichen zu entwerfen, das eindeutig als solches erkennbar sein würde. Solche Zeichen werden professionell in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Kognitionspsychologen, Textern, Grafikern und Markenrechtlern entworfen. Nestlé oder BMW würden ihre Markenentwicklung keinem Design-Wettbewerb überlassen. Wenn Sie ein anderes Logo, als eines von den drei vorgestellten wünschen, sollten Sie dies der Kommissarin und der Arbeitsgruppe Logo bei der Kommission schreiben.
Hanspeter Schmidt Rechtsanwalt