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Genfrei Gehen Marsch für gentechnikfreie Welt gestartet
Mit Percy und Louise Schmeiser aus Kanada, den Trägern des Alternativen Nobelpreises, und Vandana Shiva aus Indien waren profilierte Gentechnik-Gegner nach Berlin gekommen. Sie äußerten ihr Unverständnis darüber, dass man in Deutschland und Europa die Grüne Gentechnik vorantreiben wolle, die in Kanada, Nordamerika und vielen Schwellen- und Entwicklungsländern bereits großen Schaden angerichtet habe. Unterstützung für die Gentechnik-Gegner gib es von den Grünen-Politikerinnen Claudia Roth und Renate Künast: „Wir müssen erreichen, dass sich nun auch die Politik in Deutschland klar positioniert. Nur so wachsen die Chancen für ein gentechnikfreies Europa“, fassten sie die aktuelle Lage zusammen. „Genfrei Gehen“ sei eine kreative Form von Protest gegen gefährliche Politik
Rapunzel-Chef Joseph Wilhelm hatte deutlich gemacht, dass sich an der Bedrohung der Landwirtschaft und der Lebensmittel durch die Agro-Gentechnik nichts geändert habe: „Die viel gepriesene Koexistenz von konventioneller, ökologischer und gentechnisch veränderter Landwirtschaft gibt es nicht. Die Grüne Gentechnik birgt die Gefahr, dass die Kunden auf Grund verunreinigter Bio-Lebensmittel dem Bio-Fachhandel fernbleiben.“ Die große Beteiligung zum Start von „Genfrei Gehen“ in Berlin zeige, dass die Zeit reif sei für ein aktives Zeichen der deutschen Bevölkerung, sich für eine gentechnikfreie Welt einzusetzen. „Der mehrheitliche Wille der Menschen muss endlich respektiert werden. Sie möchten die Gentechnik weder auf dem Acker noch auf dem Teller haben“, sagte Joseph Wilhelm. Die Teilnehmer in Berlin, darunter Mitarbeiter der Hersteller Rapunzel, Zwergenwiese und Neumarkter Lammsbräu, die ihre Betriebe schlossen, hatten durch kreative Ideen für ein buntes Spektrum und eine ausgelassene Stimmung gesorgt (siehe Fotos). Vertreten waren unter anderem auch Bio Company, Lebensbaum, der BNN (mit Kodex-T-Shirts), BÖLW, Naturland, Bioland, de Rit und Schrot&Korn.
Der Marsch für eine gentechnikfreie Welt führt über weitere, wichtige politische Standorte wie Bonn und Maastricht. Dabei sollen auch Verbraucher angesprochen und über die Risiken der Agro-Gentechnik aufgeklärt werden. Initiator Joseph Wilhelm freut sich über jedwede Unterstützung und ruft auf: „Wandern Sie mit! Setzen Sie ein aktives, aber konstruktiv positives Zeichen für eine gentechnikfreie Welt!“ Informationen über die Marschroute und die nächsten Stationen unter: www.genfrei-gehen.de ***siehe auch: Rapunzel, Neumarkter Lammsbräu und Zwergenwiese schließen Betrieb |
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